Die Zuwächse im Online-Handelsvolumen reißen nicht ab.

Allein in Deutschland wurden 2019 ca. 73 Mrd. € (Quelle: bevh.org) im E-Commerce umgesetzt.

Amazon Real Zalando

Redaktionelles Bildmaterial: Screenshots Branchengrößen (Amazon, Real, Zalando)

Redaktionelles Bildmaterial: Screenshots Branchengrößen (Amazon, Real, Zalando)

Starten auch Sie mit Ihrem eigenen Shopsystem oder auf den großen Marktplätzen durch!

Die Vorteile für Anbieter liegen auf der Hand:

  • Erschließung neuer Zielgruppen
  • Kosteneinsparung / Rationalisierung
  • Instrument zur Positionierung des Unternehmens
  • Orts- und Zeitunabhängigkeit
  • Informationsangebot für Kunden

Ihr Online-Shop ist Ihr Aushängeschild und soll:

  • Interessenten anlocken
  • Vertrauen schaffen
  • Informationen vermitteln
  • Kaufentscheidung herbeiführen
  • Kaufvorgang abwickeln
  • Warenwirtschaft & Buchhaltung automatisieren

Dabei ist für den Endkunden nicht gleich erkennbar, ob es sich um einen multinationalen Konzern oder ein Kleinunternehmen handelt;
ob Ihr Lager aus einer kleinen Garage oder einer riesigen automatisierten Halle besteht, interessiert die Käufer in der Regel nicht.

Und so können gerade ländliche Regionen, z.B. durch günstige Mieten, einen klaren Standortvorteil darstellen.

Doch welches System deckt nun Ihre Anforderungen ab?

Die Preisspanne für Shopsysteme liegt irgendwo zwischen 100€ und 100.000€.
(Die großen Player auf den Screenshots oben werden noch sehr viel mehr in die Entwicklung gesteckt haben)
Wie kommen diese Unterschiede zustande?

Betrachten wir dazu die wichtigsten drei günstigen, eine mittlere und eine etwas hochpreisigere Variante:

Viele Webhoster bieten Mietsysteme ab ca. 15€ monatlich an.

Dafür erhält man im Normalfall ein etwas veraltetes Shopsystem mit einem Designbaukasten. Der grafischen Gestaltung sind hier klare Grenzen gesetzt. Man kann meist ein Logo einsetzen, Farben, evtl. sogar Schriftarten anpassen und muss ansonsten mit den Vorgaben des Systems leben – auch technische Aufrüstung ist selten möglich, bzw. nur in begrenztem Maße.

Ein paar Produkte mit Standard-Eigenschaften sind schnell angelegt und das Verkaufen kann losgehen?

Nicht so ganz.
In den 15€ sind natürlich nicht die Kosten für ein ansprechendes Logo enthalten. Wer erstellt AGBs und Widerrufsbelehrungen? Hier sollte ggf. ein Anwalt beauftragt werden. Gibt es schöne Fotos der Artikel? Wenn nicht, fallen hier Kosten für Fotografie und Bildbearbeitung an.
Wie wird die Zahlung abgewickelt? Auch hier fallen zusätzliche (oft prozentuale) Kosten an.
Und wie kommen überhaupt Besucher auf die Webseite? Werbung (z.B. in Suchmaschinen, Preisvergleichsportalen,…) ist natürlich auch nicht in den 15€ inbegriffen.

Bis ein solches Mietsystem also produktiv läuft, sind zum Schluss also auch viele hundert Euro nötig. Da die Kostenersparnis im Vergleich zu einem wirklich professionellen System nur sehr gering ausfällt, empfehlen wir hier den Mittelklasse-Shop.


WordPress + Shop-Plugin

WordpressWoocommerce

Auch diese Variante wird häufig von sehr günstigen Freelancern oder Agenturen angeboten.

Dabei wird das Webseiten-System „WordPress“ (ursprünglich ein Blogsystem für Autoren) mit einem Shop-Plugin (Zusatzsoftware) erweitert.

Diese Plugins sind (da meist im Ausland entwickelt) in der Regel nicht für den deutschen Markt konzipiert und entsprechen so selten den gesetzlichen Anforderungen an ein Shopsystem. Dies wird von vielen Billiganbietern oft einfach ignoriert und so in Kauf genommen, dass dem Shopbetreiber teure gerichtliche Auseinandersetzungen bevorstehen können. Die einzige Möglichkeit dem zu entgehen ist eine, in der Regel aufwendige, manuelle Anpassung des Systems, welche den einzigen Vorteil (einfache Einrichtung) direkt wieder zunichte macht.

Zudem ist das Zusammenspiel des Basis-Systems WordPress und der Plugins nicht immer ganz reibungslos. Mit der Anpassung für den deutschen Markt und noch zwei drei anderen Funktionen kommen schnell eine ganze Reihe Software-Drittanbieter zusammen. Ist einer der Anbieter bei Updates nicht schnell auf Zack, können Inkompatibilitäten auftreten, die Teile des Shops oder das gesamte System stören.

Auch hier gilt also: Die zunächst vielleicht günstigen Einstiegskosten werden schnell durch laufende Kosten für Anpassungen und Updates ausgeglichen. Daher raten wir auch von dieser Variante im professionellen Umfeld eher ab und empfehlen statt dessen einen Mittelklasse-Shop. Sollten besondere Gründe (z.B. Mitarbeiter bereits geschult) für das System sprechen, setzen wir dies aber auch gern für Sie um.


Ebay / Amazon / Rakuten usw.

EbayAmazon

Diese bekannten Marktplätze haben (diesmal tatsächlich) den Vorteil, dass die Einrichtung sehr einfach und damit auch günstig ausfällt. Ein Großteil der technischen Fehlerquellen fällt weg, da der Marktplatz direkt vom Anbieter betrieben wird. Auch Themen wie Auswahl des passenden Payment-Anbieters erübrigen sich, da die Abrechnung nur über den einen Partner erfolgt.

Sie bekommen direkt Zugang zu einer großen potentiellen Kundschaft und müssen sich so etwas weniger Gedanken um das Marketing machen.

Natürlich fallen auch hier weitere Kosten für Logo/Markengestaltung, Einstellung passender Texte und Werbefotos, evtl. Erstellung von Auktionstemplates, usw. an. Gerade mit geringem Anfangsbudget macht diese Variante aber am meisten Sinn, da man sich auf ein knappes, dafür aber professionelles Auftreten und Marketing konzentrieren kann.

Die Nachteile dieser Variante sind zum einen der begrenzte Gestaltungsspielraum (man ist auf die grundlegenden Funktionen und die Optik des Anbieters festgelegt), zum anderen die relativ hohen Provisionen.

Nun werden Sie vielleicht sagen: „Bei Ebay verkaufen kann ich doch ohne fremde Hilfe!“
Dies mag teilweise auch zutreffen – damit Sie aber wirklich erfolgreich verkaufen, möchten wir Ihnen unsere professionelle Hilfe für folgende Bereiche ans Herz legen:

  • Grafikdesign für Logo, Banner, Produktfotos
  • Beratung zu Versandrichtlinien, Artikelbeschreibungen und Metainformationen
  • Richtlinienkonforme Auktionstemplates
  • Kaufabwicklung & Crossselling
  • Zusätzliches Marketing

Shopware / Magento

ShopwareMagento

Eigentlich schon in der Oberklasse angesiedelt, bieten diese höchstprofessionellen Shopsysteme alles was man sich wünschen kann.

  • komplette Individualisierbarkeit (theoretisch, weil budgetabhängig)
  • Skalierbarkeit
  • Modernes Responsive-Design von Haus aus
  • Freie Auswahl des Payment-Anbieters
  • Professionelle Warenwirtschaft, Buchhaltung & Statistik
  • Optimale Ausnutzung von Marketingmaßnahmen

Doch wie können Sie günstig mit einem Shopsystem starten, dem auch Marken wie Blaupunkt, Frosta, Haribo, L’Oréal, Märklin, Seidensticker, uvm. vertrauen?

Ganz einfach: Verzichten Sie zunächst auf unwesentliche Funktionen – denn Anpassungen bedeuten Aufwand.

Das mitgelieferte Layout/Design der professionellen Shopsysteme ist so hochwertig, dass sich eine komplette Neugestaltung für den preisbewussten Shopbetreiber kaum lohnt.

Sie möchten trotzdem ganz anders als die Anderen sein?
Dies lässt sich häufig schon mit grundlegenden Elementen wie Logo, Slogans und Grafiken erreichen.

  • Sie benötige keinen aufwändigen Produkt-Konfigurator
  • Ihnen reichen vielleicht 3 statt 10 Zahlungsmethoden
  • Schnittstellen zu anderen Marktplätzen oder Warenwirtschaftssystemen können zunächst noch warten
  • Ihnen ist egal, ob das Logo oder die Telefonnummer auf den automatisch erzeugten Rechnung links oder rechts steht

Mit einem für professionelle Maßstäbe relativ simplen System können Sie so mit uns ab ca. 750€ in die Welt des E-Commerce einsteigen.
Unterschätzen Sie aber bitte nicht den nötigen Aufwand für Marketing, denn anders als bei Amazon, Ebay & co. müssen die Kunden ja zunächst noch auf Ihren Online-Shop gelangen. Ein kleines monatliches Budget für Adwords, Preisvergleichsportale, E-Mail-Marketing oder andere Maßnahmen sollten Sie also zusätzlich bereithalten.

Shopware / Magento

Basierend auf den selben professionellen Shopsystemen, lässt sich Ihr Online-Shop nach Belieben modifizieren (u.a. die oben bereits genannten Punkte).

  • Produktkonfigurator (der Kunde kann z.B. ein Motiv für eine bedruckte Tasse hochladen)
  • exotische Zahlungsmittel
  • automatisierte Schnittstellen zu anderen Plattformen
  • komplett individuelles Design
  • automatisierte Mailaktionen
  • uvm.

Viele dieser Punkte sind so nicht im Grundsystem der Shop-Software vorgesehen und müssen daher zugekauft oder sogar eigens entwickelt werden.
Da Shopsysteme einfach gesagt sehr kompliziert verzahnt sind, und es im Betrieb um viel Geld gehen kann, bedürfen besonders Eigenentwicklungen einer sehr exakten Herangehensweise und ausgiebigen Tests. Dies schlägt sich dann leider auch in den Kosten nieder. Eine einzigartige, aufwändige Funktion, die z.B. den sicherheitskritischen Bezahlvorgang betrifft, kann in der Entwicklung durchaus mehrere 10.000€ kosten. So erklären sich dann auch Preise von mehreren 100.000€ für sehr exklusive Shop-Systeme. Einen solchen Shop lässt man natürlich auch ungern leer stehen, daher sind Marketingbudgets von vielen tausend Euro monatlich in solchen Fällen keine Seltenheit.
Es gibt allerdings auch viele Zusatzfunktionen, die, da schon vorhanden, günstig (teilweise sogar kostenlos) zu erwerben sind. Und auch mit einigen hundert Euro lässt sich bereits gutes Marketing machen, so dass Ihr neuer Shop erfolgreich starten kann.

Lassen Sie sich also nicht verunsichern – der perfekte Shop ist noch nicht vom Himmel gefallen.
Wir unterstützen Sie bei der Planung und erstellen Ihnen gerne ein Angebot.

Weitere Leistungen:

Wir unterstützen Sie natürlich auch bei vorhandenen Systemen (z.B. OXID, PrestaShop, Gambio, xt:Commerce, Plentymarkets usw.) mit

Referenzen:

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